• Lysaker, Norwegen, 25. November 2021: Der Narvik Hafen in Nordnorwegen braucht ein neues Arbeitsboot, das schnell und emissionsfrei sein soll. Gemeinsam mit acht Projektpartnern suchen sie nun nach öffentlichen Mitteln für den Bau eines der weltweit ersten wasserstoffbetriebenen Hochgeschwindigkeitsboote.

    LYSAKER, NORWAY / ACCESSWIRE / November 25, 2021 / Das Boot wird mit Wasserstoff-Brennstoffzellen von TECO 2030 ausgestattet und von der Schiffswerft Grovfjord Mekaniske Verksted (GMV) in der Nähe von Narvik gebaut.
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    Nach Fertigstellung ersetzt das Boot eines der Dieselschiffe des Narvik Hafens. Dadurch kann der Narvik Hafen sowohl seinen Dieselverbrauch als auch seine CO2-Emissionen deutlich reduzieren.

    Ein neues wasserstoffbetriebenes Arbeitsboot wird den Narvik Hafen in eine einzigartige Position bringen, in der wir unsere eigenen Emissionen reduzieren und zukunftsweisende Technologien einsetzen, die in den kommenden Jahren sowohl für die nationale als auch für die internationale Schifffahrt wichtig sein werden,“ sagt Herr Børge Edvardsen Klingan, der Hafendirektor des Narvik Hafens.

    Dieses Projekt wird zum Wirtschaftswachstum und zur Entwicklung in Narvik und seinen umliegenden Regionen beitragen und auch einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in der maritimen Industrie leisten. Wir freuen uns sehr, dass wir bei der Reduzierung der Emissionen von Schiffen führend sein können,“ sagt Herr Klingan.

    Die Fertigstellung des Bootes ist für 2023 geplant. Der Narvik Hafen wird es hauptsächlich nutzen, um den Überblick über den Hafen und die dortigen Aktivitäten zu behalten, für die Notfallvorsorge sowie für die Ausbildung von Besatzungen.

    Der Narvik Hafen zielt darauf ab, das Boot als Langstrecken-Hochgeschwindigkeits-Passagierboot zu klassifizieren, und es soll eine Geschwindigkeit von 23 Knoten halten können.

    Die Brennstoffzellen des Bootes werden in Narvik hergestellt

    Die Brennstoffzellen, die den Antrieb des Bootes gewährleisten, werden im TECO 2030 Innovation Center in Narvik produziert und ermöglichen einen emissionsfreien Betrieb. Das Boot wird eines der ersten Schiffe sein, auf dem Brennstoffzellen von TECO 2030 installiert werden.

    Wir sind begeistert, dass der Hafen von Narvik plant, ein Wasserstoff-Hochgeschwindigkeitsboot zu bauen, das mit Brennstoffzellen von TECO 2030 angetrieben wird. Wir freuen uns auf die Arbeit an diesem Projekt und sind dankbar, dass der Hafen von Narvik sich für TECO 2030 als Lieferant von Brennstoffzellen für ihr neues Wasserstoffschiff entschieden hat,“ sagt Herr Tore Enger, CEO von TECO 2030 ASA.

    Jetzt brauchen wir nur noch die Unterstützung von dem norwegischen Staatsunternehmens Enova für dieses Projekt. Alles andere ist bereits vorbereitet und wir können uns an die Arbeit machen. Wasserstoff wird der Schlüssel zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen der maritimen Industrie sein, aber die Entwicklung von Wasserstofftechnologie für Schiffe und andere Wasserstoffinfrastrukturen erfordert große Ressourcen,“ sagt Herr Enger.

    Wir hoffen, dass die norwegische Regierung zu ihrem Versprechen steht, die Entwicklung einer klima- und umweltfreundlichen Schifffahrt zu fördern, und dass wir daher für dieses Projekt von Enova Unterstützung erhalten,“ fügt er hinzu.

    UiT in Narvik ist Forschungspartner im Projekt

    TECO 2030 hat eine Vereinbarung mit der UiT The Arctic University of Norway – die einen Campus in Narvik hat – unterzeichnet, um bei der Verbesserung der Forschung und Ausbildung in Norwegen von Wasserstoff und Brennstoffzellen zusammenzuarbeiten.

    UiT in Narvik wird sich daher als Forschungspartner an dem Projekt beteiligen, mit dem Ziel, Expertise zu maritimen Wasserstoffsystemen zu sammeln. Dadurch wird sichergestellt, dass sie eine Ausbildung anbieten können, die es ihren Schülern ermöglicht, wertvolle potenzielle, zukünftige Mitarbeiter der Projektpartner zu werden.

    Partner des Projekts sind auch das maritime Ingenieurbüro BLOM Maritime, der Wasserstoffanbieter Everfuel, die Beratungsunternehmen Proactima und KUPA sowie die Firma Norinnova Narvik, die auf die Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen spezialisiert ist.

    BLOM Maritime und Proactima werden zur Entwicklung des Bootes beitragen. BLOM Maritime wird Grovfjord Mekaniske Verksted beim Bau des Bootes technisch unterstützen, und Proactima wird für Risikobewertungen und -analysen verantwortlich sein, um sicherzustellen, dass es sicher zu benutzen ist.

    Die Wissensverbreitung wird ein wichtiger Teil des Projekts sein, und KUPA wird sich auf die Verbreitung des Wissens über Wasserstoffboote konzentrieren, welches während der Bau- und Testphase des Bootes entwickelt wird. KUPA leitet einen maritimen Technologiecluster in Norwegen und wird die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse an seine Mitglieder weitergeben.

    Wasserstofftankstelle für Schiffs- und Straßentransport

    Das Wasserstoffboot wird Narviks erster Wasserstoffverbraucher und muss regelmäßig betankt werden. Das Projekt umfasst daher auch die Errichtung einer Wasserstofftankstelle.

    Everfuel plant diese Tankstelle zu entwickeln. Das Unternehmen arbeitet derzeit daran, Wasserstofftankstellen für LKWs, Busse und andere Schwertransporte in ganz Norwegen zu errichten.

    Auch andere Nutzer des Hafens können die geplante Tankstelle in Narvik nutzen. Rund 500 LKWs fahren täglich durch die Stadt; die Tankstelle soll also nicht nur dem Seeverkehr dienen.

    Ziel ist, dass sie die weltweit erste Wasserstofftankstelle wird, die sowohl den Schiffs- als auch den Straßenverkehr bedienen kann und mit ihrer Errichtung mehr Unternehmen und Menschen in der Region den Umstieg auf klimafreundlichen Wasserstoff ermöglicht.

    Everfuel wird nun zusammen mit UiT und Norinnova Narvik daran arbeiten, innerhalb der Gemeinde und Kreisgemeinde mögliche neue Wasserstoffnutzer wie Busse, Müllfahrzeuge und Taxis zu finden.

    Wird den Motor der Zukunft produzieren

    TECO 2030 entwickelt gemeinsam mit dem österreichischen Antriebstechnikunternehmen AVL Brennstoffzellen. Wasserstoff-Brennstoffzellen sind die Motoren der Zukunft und wandeln Wasserstoff in Strom um, während Wasserdampf und heiße Luft die einzigen Emissionen bleiben.

    Durch den Einbau von Brennstoffzellen können Schiffe und andere Schwerlastanwendungen, die von Dieselmotoren oder Generatoren angetrieben werden, von fossilen Brennstoffen auf Wasserstoff umsteigen und ihre Treibhausgasemissionen auf null reduzieren.

    Wasserstoff-Brennstoffzellen können auch während des Hafenaufenthalts, beim Be- und Entladen eingesetzt werden und ermöglichen so einen emissionsfreien Betrieb am Liegeplatz, ohne dass das Schiff an eine Landstromversorgung angeschlossen werden muss.

    Energiewende in der maritimen Industrie

    Norwegen strebt an, die Emissionen der Binnenschifffahrt bis 2030, um mindestens 50 % gegenüber 1990 zu senken.

    Dieses Ziel sollte durch eine stärkere Konzentration auf die Entwicklung emissionsarmer und emissionsfreier Lösungen sowie durch die Festlegung von Emissionsanforderungen für Schiffe, die auf norwegischen Fjorden verkehren, erreicht werden.

    Norwegen plant, in öffentlichen Ausschreibungen Anforderungen für emissionsarme und emissionsfreie Lösungen einzuführen, um die Energiewende in der maritimen Industrie zu beschleunigen. Solche Anforderungen werden 2023 in neuen öffentlichen Ausschreibungen für Fährverbindungen und 2025 für Hochgeschwindigkeitsschiffe eingeführt.

    Außerdem dürfen ab 2026 nur noch emissionsfreie Kreuzfahrtschiffe und Fähren in die norwegischen Welterbe-Fjorde einfahren.

    Schiffe, die in norwegischen Gewässern verkehren, müssen daher ihre Emissionen reduzieren und klimafreundlicher werden, und TECO 2030 wird ihnen dabei helfen.

    TECO 2030 liefert Technologien, den Schiffen hilft, ihre Umwelt- und Klimaauswirkungen zu reduzieren. Neben Wasserstoff-Brennstoffzellen entwickelt das Unternehmen CO2-Abscheidungs- und Abgasreinigungssysteme für die maritime Industrie, die es Schiffen ermöglichen, welche mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, ihre Umwelt- und Klimabilanz zu reduzieren.

    Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

    Narvik Hafen: Børge Edvardsen Klingan, Hafendirektor, Narvik Hafen. +47 916 39 906, bek@narvikhavn.no

    TECO 2030: Tore Enger, Konzernleiter von TECO 2030 ASA. +47 920 83 800, tore.enger@teco2030.no

    Über Narvik Hafen

    Der Narvik Hafen ist die Hafenbehörde in Narvik und Eigentümer der Hafeninfrastruktur in der Region Narvik. Der Hafen ist ganzjährig eisfrei und windgeschützt. Jährlich werden 18-20 Millionen Tonnen Fracht aus dem Hafen von Narvik verschifft, die meisten davon Eisenerz aus den schwedischen Minen in Kiruna und Kaunisvaara. Ziel des Hafens Narvik ist es, Narvik zu einer zentralen, internationalen Drehscheibe für den Güterverkehr auf der Nordkalotte mit Expertise in Logistik und Geschäftsentwicklung zu entwickeln.

    Über TECO 2030

    TECO 2030 ist ein Cleantech-Unternehmen das einen Beitrag zur Energiewende im maritimen Sektor leisten möchte, indem es Technologien anbietet, die Schiffe dabei unterstützen, umwelt- und klimafreundlicher zu werden. Das Unternehmen entwickelt wasserstoffbasierte Brennstoffzellen, die einen völlig emissionsfreien Betrieb von Schiffen und anderen schweren Anwendungen und Fahrzeugen ermöglichen. TECO 2030 entwickelt auch andere technologische Lösungen, die der maritimen Industrie helfen können, ihre Emissionen zu reduzieren, wie beispielsweise Systeme zur Abgasreinigung sowie zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung für Schiffe. TECO 2030 wurde 2019 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Lysaker, etwas außerhalb von Norwegens Hauptstadt Oslo. Das Unternehmen ist an der Euronext Growth an der Osloer Börse unter TECO notiert. TECO 2030 hat seinen Ursprung in der TECO Maritime Group, einer Gruppe, die seit 1994 Technologie und Dienstleistungen für die globale Schifffahrtsindustrie anbietet. Weitere Informationen finden Sie unter www.teco2030.no.

    SOURCE: TECO 2030 ASA

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    TECO 2030
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    Norwegen

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    TECO 2030 leitet eine Projektgruppe, die ein Wasserstoffboot für den Narvik Hafen bauen wird

    veröffentlicht am 25. November 2021 in der Rubrik Presse - News
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