• In ihrem soeben erschienenen autobiografischen Roman erzählt die Zeitzeugin Marianne Voelk die Geschichte des jüdischen Jungen Daniel, der von ihrer Familie vor der Gestapo versteckt wird.

    BildStarr vor Schrecken sieht Daniel, wie seine Eltern in ein Auto gezerrt und abtransportiert werden. Zitternd kauert er eine Weile hinter dem Schornstein, da sich noch Gestapo im Garten aufhält. Dann rennt er, so schnell er in der Dunkelheit kann, zum Wäldchen.

    Als Daniels jüdische Eltern deportiert sind, besorgt ihm Rosalies Familie falsche Papiere und gibt ihn nach ihrem Umzug aufs Land als ihren leiblichen Sohn aus. Trotz der Angst davor, bei der Hitlerjugend entdeckt zu werden, verleben Rosalie und Daniel eine frohe Kindheit. Doch die ist bedroht, als Daniel eines Tages zum Arzt muss und sein Geheimnis entdeckt wird …

    In ihrem autobiografischen Roman „Daniel, mein jüdischer Bruder“ hat die Zeitzeugin Marianne J. Voelk ihre Kindheitserinnerungen aufgearbeitet. Die Dramaturgie des Buches ergibt sich aus realen Gegebenheiten. Nachdem die NSDAP ihre Rassengesetze verabschiedet hat, werden die schlimmsten Ahnungen wahr und schließlich überschlagen sich die Ereignisse: Die Gestapo stürmt das Haus der Familie Rosenholz, der kleine Daniel kann davonlaufen und wird von Rosalie völlig verstört im gemeinsamen Baumhausversteck angetroffen. Was nun beginnt, ist ein gefährliches Versteckspiel, wobei alle Beteiligten Kopf und Kragen riskieren, da die Nazi-Behörden solche Helfer als „Judenbegünstiger“ kriminalisierten und sie ebenfalls verfolgten.

    Zum historischen Hintergrund: Die genaue Zahl der verfolgten Juden, die untertauchten, um sich dem Zugriff der Gestapo zu entziehen, kann für Deutschland heute kaum mehr exakt ermittelt werden. Zwischen 1941 und Kriegsende waren es schätzungsweise 10.000 bis 15.000 Personen, von denen allerdings nur etwa 5.000 auf diese Weise in Deutschland überlebten. Ohne die Unterstützung von mutigen Helfern hätten die Verfolgten keine Chance auf ein Überleben gehabt.

    Marianne Voelk und ihre Familie zählen zu diesen mutigen Helden. Die wahre Geschichte zählt zu den wenigen authentischen Erinnerungen von Helfern, die jemals niedergeschrieben wurden.

    Details zum Buch mit Leseproben:
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    Produktdaten zum Buch:

    Autorin: Marianne Voelk
    Format: Taschenbuch, Hardcover, E-Book
    Seitenzahl: 304 Seiten
    Verlag: Brunnen Verlag
    Auflage: 1 (2017)
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 978-3765543159 (Taschenbuch)
    Altersempfehlung: Ab 12 Jahre

    Über die Autorin Marianne Voelk:

    Marianne J. Voelk – im Buch „Rosalie“ – wurde 1933 in Nürnberg geboren. Mit sechs Jahren begann sie an einer Nürnberger Musikschule mit dem Unterricht in Klavier, Flöte, Akkordeon und Harmonielehre.

    Die letzten drei Kriegsjahre verbrachte sie als Schülerin in Markt Schnaittach. Aus der Ferne wurde sie Zeugin, wie ihre Heimatstadt bei einem Bombenangriff in Flammen aufging.

    Nach Kriegsende kehrte sie nach Nürnberg zurück, besuchte das Gymnasium und bestand die Aufnahmeprüfung am Konservatorium. Siebzehnjährig verlobte sie sich noch zur Schulzeit und heiratete mit 18 Jahren einen jungen Nürnberger Spielzeugfabrikanten.

    Als ihre vier Kinder selbstständig genug waren, holte sie das Abitur nach und studierte an der Nürnberger Dolmetscherschule Sprachen. Anschließend leitete sie 17 Jahre lang eine eigene Privatschule, bevor sie sich der Naturheilkunde zuwandte und das Studium zur Gesundheitsberaterin GGB an der Dr.-Max-Otto-Bruker-Akademie absolvierte.

    Seither widmet sie sich der Gesundheitsberatung mit den Schwerpunkten Heilnahrung, Heilung durch bioaktive Pflanzenstoffe und weiteren Naturheilverfahren. Sie ist Fachbuchautorin für Gesundheits- und Ernährungsthemen. Ihre bisher 18 Bücher dazu erschienen vorwiegend bei den Verlagen Random House und Droemer Knaur.

    Marianne J. Voelk lebt heute mit ihrem Mann am Stadtrand von Fürth. Sie ist Mitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Franken e. V.

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Martin Urbanek
    Herr Martin Urbanek
    Donaustadtstraße 31
    1220 Wien
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    Martin Urbanek, geboren 1958 in Wien. Nach Abschluss des Studiums der Ur- und Frühgeschichte sowie der Kultur- und Sozialanthropologie im Jahre 1994 folgte 1999 die Ausbildung zum „Multi Media Producer“.

    Seit 2001 steht die freiberufliche Mitarbeit an zahlreichen Studien zur Evaluierung von Schulversuchen bzw. bildungspolitischen Maßnahmen im Mittelpunkt.
    Martin Urbanek ist Mitautor von zahlreichen sozial- und erziehungswissenschaftlichen Publikationen und seit 2014 Mitbetreiber der Internetplattform „Spaß und Lernen“, wo er unter anderem an der Erstellung von Unterrichtsmaterialien mitwirkt.

    Als Autor bei Karina Verlag veröffentlicht er seit dem Jahr 2016 u.a. Reiseführer, Arbeitsbücher und digitale Unterlagen zum Thema Wien. Diese Publikationen erscheinen unter dem Projekttitel „VIENNA LIFE“ und werden speziell für KInder und Jugendliche erstellt.

    Interessen und Themenschwerpunkte des Autors: Bildung und Medien, Geschichte, Archäologie, Kultur- und Sozialanthropologie.

    Pressekontakt:

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    Daniel, mein jüdischer Bruder – Eine Freundschaft im Schatten des Hakenkreuzes: Ein Tatsachenroman

    veröffentlicht am 3. September 2018 in der Rubrik Presse - News
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